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kanonkus
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Krätzenbefall in Floridsdorf - man bittet GLB um Hilfe, 07.02.2012 10:03
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Vorige Woche erhielt ich die Mitteilung, dass in der Geriatrie Floridsdorf die Krätze ausgebrochen ist und das einige MitarbeiterInnen sich beklagten angesteckt zu sein und die Leitung nichts unternehmen würde. Mit einem Wort es sollte vertuscht werden. Daraufhin rief ich im Krankenhaus an. Bei der Aufnahme wusste man von nichts. So bat ich mich mit einer Person zu verbinden, die mir Auskunft geben kann. Man verband mich mit der Verwaltung. Nachdem ich mein Anliegen vorgebracht hatte sagte eine Dame: „Bei uns net“ und legte auf. Ein neuerlicher Versuch endete mit demselben Ergebnis. Dann versuchte ich mehrmalsdie zuständige Personalvertreterin zu kontaktieren, die sich leider nicht meldete, jedes Mal hob ein anderer Arzt ab (auf der Nr. der PV) und bestritt vehement den Ausbruch der Krätze. Na gut, wenn sie die Angelegenheit nicht intern regeln möchte/können, dann tut es halt die WienerZeitung, die daraufhin von uns verständigt wurde.
Aufregung um Krätzenbefall in Akutgeriatrie
Von Christian Mayr • Fehldiagnose eines anderen Spitals führte zu verspäteter Behandlung.
Wien.
Scabies-Milbe im Mikroskop: Sie verursacht juckende Krätze.© © Science Picture Co/Science Faction/Corbis
Die Krätze (Scabies) gilt als lästige, teilweise extrem juckende Infektionskrankheit, die rechtzeitiges medizinisches Handeln erfordert. Ansonsten breitet sich nämlich die Krätzenmilbe, die die parasitäre Hautkrankheit verursacht, rasch aus und befällt andere Menschen. In Deutschland etwa genügt schon der bloße Verdacht, dass sich Betroffene nicht mehr in Gemeinschaftseinrichtungen aufhalten oder gar arbeiten dürfen - so will es das Bundes-Infektionsschutzgesetz. Dass in Österreich, wo die Krätze nicht zu den meldepflichtigen Krankheiten zählt, nicht ganz so streng umgegangen wird, beweist ein aktuelles Beispiel aus dem Wiener Krankenhaus Floridsdorf. Laut einer Spitals-Mitarbeiterin (Name der Redaktion bekannt) sei die Scabies bei einer Patientin in der Akutgeriatrie der 5.Medizinischen Station aufgetreten und erstmals vor rund 2,5Wochen bekannt geworden. Allerdings sei daraufhin von den Verantwortlichen versucht worden, den Fall herunterzuspielen: "Über die Infektionsquelle und die Infektionskette wurde Stillschweigen verhängt, sodass sich pflegerisches und sonstiges Personal sowie möglicherweise auch Angehörige ansteckten. Man mokierte sich sogar über die angesteckten Personen und bezeichnete sie als Hypochonder, wenn sie über juckende Hautveränderungen berichteten", schildert die Mitarbeiterin. "Rechtzeitige Prophylaxe wurde verhindert" Erst mit großer Verspätung, nämlich am letzten Jänner-Freitag - also rund 1,5 Wochen danach - seien vom Haus erste Gegenmaßnahmen getroffen worden; nach Behandlungen seien einige Mitarbeiter danach nach Hause in Quarantäne geschickt worden. Die Mitarbeiterin fürchtet ebenfalls, sich angesteckt zu haben - bei einer Inkubationszeit von drei bis sechs Wochen sei eine Erkrankung noch nicht ausgeschlossen. Sie schließt mit schwerer Kritik: "Rechtzeitige Informations-, Hygiene- und Prophylaxemaßnahmen sind verhindert worden." Eine Stationsschwester bestätigt auf Anfrage der "Wiener Zeitung" das Krätzen-Problem auf der Akutgeriatrie: Mittlerweile seien aber alle Patienten mit Salben vor einer Ansteckung geschützt, betroffene Kollegen seien wiederum in den Krankenstand geschickt worden. "Fehldiagnose passierte im Spital Mödling" Eine Sprecherin des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) versucht die Dramatik zu relativieren: "Es gab nur diese eine Erkrankung und keine weiteren Ansteckungen." Sowohl andere Patienten als auch die Mitarbeiter seien vorsorglich mit Salben und Tabletten gegen die parasitäre Hautkrankheit behandelt worden. Nicht richtig sei allerdings, dass das Spital von der Scabies-Erkrankung gewusst hätte, aber lange nichts dagegen unternommen hätte: "Die Patientin ist aus dem Krankenhaus Mödling mit einem Ausschlag gekommen. Dazu gab es eine Diagnose und bereits eine Behandlung", erklärt eine KAV-Sprecherin. Erst später sei die Meldung aus Mödling gekommen, dass die ursprüngliche Diagnose falsch sei und die Frau an Scabies leide. Danach sei die Station in Floridsdorf gesperrt worden. Und warum hat man die Frau nicht selber untersucht? "Nicht jede Diagnose eines anderen Spitals wird hinterfragt."
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floridus
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RE: Krätzenbefall in Floridsdorf - man bittet GLB um Hilfe, 07.02.2012 11:25
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Das ist typisch für das rote Wien und die rote Gewerkschaft , vertuschen und die Leut’dumm sterben lassen. Vor allem von Seiten der Gewerkschaft hätte ich mir für die Bediensteten mehr Schutz erwartet. Zumal alle zu treffenden Maßnahmen auch gesetzlich geregelt sind. Danke K. Eder und bleibe uns noch lange erhalten |
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Heli
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RE: Krätzenbefall in Floridsdorf - man bittet GLB um Hilfe, 07.02.2012 12:44
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Ist doch typisch für unsere Gewerkschafter der roten Demokratie |
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Dr.M
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RE: Krätzenbefall in Floridsdorf - man bittet GLB um Hilfe, 08.02.2012 10:09
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Es scheint so, als sei dieser GLB in ganz Wien die einzige Anlaufstelle die gegen das Land, Gemeinde Wien was unter nimmt. Danke für die rasche Hilfe. D. Kollegium |
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LOL
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RE: Krätzenbefall in Floridsdorf - man bittet GLB um Hilfe, 08.02.2012 13:06
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... wenn die Betroffenen selbst nicht einmal den Kontakt zu den Medien herstellen können, u. auf andere delegieren .... |
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kanonkus
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RE: Krätzenbefall in Floridsdorf - man bittet GLB um Hilfe, 08.02.2012 14:08
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Ja genau das ist es. Die Menschen haben verlernt Eigenverantwortung zu üben. Auch bei Akademikern ist das oftmals nicht anders. Die Angst vor dem Jobverlust ist ziemlich groß. Das gemeinsame Vorgehen leider bei fast niemandem vorhanden. Mehr Mut und eine Rechtsschutzversicherung würden viele Wege ebnen. Als Gewerkschafter sind wir verpflichtet zu helfen - dafür steht der GLB. |
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Wittmann Heinz PV/BR Str.ost GLB
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RE: Krätzenbefall in Floridsdorf - man bittet GLB um Hilfe, 08.02.2012 17:48
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An kanonkus! Du vergisst die Angst um den Job!! Wenn die Kollegen zum Vertrauensmann gehen und keine Unterstützung bekommenn,was sollen sie dann tun? Diese Kollegen tataen das einzig richtige,sie suchten unterstützung und fanden sie( in dem Fall beim GLB). War das der falsche Weg? Meiner Meinung nach nicht. An lol! Die Kollegen haben nicht delegiert sondern Unterstützung gesucht und gefunden! Hg. Heinz |
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kanonkus
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RE: Krätzenbefall in Floridsdorf - man bittet GLB um Hilfe, 08.02.2012 18:13
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die Sache ist aber noch nicht erledigt, wie mir sicherer Quelle mitgeteilt wurde. Inzwischen musste eine dort beschäftigte Ärztin ihre Privat Ordination vorübergehend schließen, da sich auch dort angeblich PatientenInnen angesteckt haben sollen. Weiters soll eine Patientin dieses Spitals in ein nicht desinfiziertes Bett gelegt worden sein, indem zuvor eine mit Krätze infizierte Pat. lag. Klage soll oder wird in den nächsten Tagen eingebracht. |
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