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Alle anderen Gewerkschaften verhandeln besser als die arbeitgeberfreundliche GdG
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kanonkus


Alle anderen Gewerkschaften verhandeln besser als die arbeitgeberfreundliche GdG, 02.02.2012 10:44


KV-Energiewirtschaft: Beschäftigte beschließen Kampfmaßnahmen

Utl.: 8.500 Beschäftigte bei Betriebsversammlungen in ganz Österreich vor nächster Verhandlungsrunde am 2. Februar =


Wien (OTS) - (GPA-djp/PRO-GE/ÖGB) - Vor der nächsten
Kollektivvertragsrunde für die rund 17.000 Beschäftigten der
Österreichischen Energieversorgungsunternehmen (EVU) am 2. Februar
wurden bei regionalen Betriebsversammlungen einstimmig
Durchsetzungsmaßnahmen beschlossen. So etwa versammelten sich mehr
als 1.500 Beschäftigte aus dem Burgenland, aus Niederösterreich und
Wien in der Wiener Stadthalle. In Oberösterreich versammelten sich
ebenfalls fast 1.500 Beschäftigte in Leonding. Weitere Versammlungen
fanden in der Steiermark, in Salzburg, Kärnten, Tirol und Vorarlberg
statt. "Die Stimmung ist sehr gereizt. Die Beschäftigten sind zu
Recht über das Angebot der Arbeitgeber empört. Lediglich eine
Inflationsabgeltung und nicht nachhaltige Einmalzahlungen sind
eindeutig zu wenig. Der Branche geht es hervorragend und die
Beschäftigten haben sich einen Anteil am Erfolg verdient", betonen
die Verhandler Karl Proyer (GPA-djp) und Manfred Anderle (PRO-GE).
Sollte die nächste Verhandlungsrunde kein Ergebnis bringen, wird am
14. Februar erstmals eine öffentliche Betriebsversammlung aller
Beschäftigten der Energiewirtschaft aus ganz Österreich in Wien
abgehalten und am 15. Februar mit Warnstreiks in allen Betrieben
begonnen.++++
In den beschlossenen Resolutionen wird die "Abgeltung der Inflation
und ein vernünftiger realer Lohn- und Gehaltszuwachs gefordert". Vor
allem niedrige Einkommen seien besonders zu erhöhen. Die
Beschäftigten erwarten jedenfalls bei der nächsten KV-Runde am 2.
Februar konstruktivere Verhandlungen von Seiten der Arbeitgeber. Das
letzte Angebot der Arbeitgeberseite lag bei 3,2 Prozent IST-Erhöhung.
Dazu kämen noch 0,2 Prozent, die in den Betrieben individuell
verteilbar sein sollen und eine Einmalzahlung von 400 Euro. "Sollte
es zu keinem Ergebnis kommen, werden Gewerkschaften, BetriebsrätInnen
und Beschäftigte gemeinsam den Druck auf die Arbeitgeber weiter
erhöhen", sagen Proyer und Anderle.
Rückfragehinweis:
~
GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 05 0301-21511
Mobil: 05 0301-61511
E-Mail: martin.panholzer@gpa-djp.at
http://www.gpa-djp.at

PRO-GE Öffentlichkeitsarbeit
Mathias Beer
Tel.: 01 53 444 69035
Mobil: 0664 6145 920
E-Mail: mathias.beer@proge.at
http://www.proge.at

 
 
   
Sim.


RE: Alle anderen Gewerkschaften verhandeln besser als die arbeitgeberfreundliche GdG, 02.02.2012 13:52


Da sieht man wieder einmal, dass wir von den roten GdG - Gewerkschaftern über den Tisch gezogen wurden.
Wie saht Hr. Eder: "Arbeitgebervertreter, allen voran der Hr. Gemeinderat!"
 
   
kanonkus


RE: Alle anderen Gewerkschaften verhandeln besser als die arbeitgeberfreundliche GdG, 02.02.2012 21:10


Bei der GdG läuft der Hase anders, und trotzdem sind alle zufrieden.


E-Wirtschaft: Abbruch der KV-Verhandlungen nach dritter Runde

Utl.: GPA-djp/PRO-GE: Streikfreigabe wird eingeholt, Proteste am 14. und Warnstreiks ab 15. Februar =


Wien (OTS/ÖGB) - Die 3. Kollektivvertragsrunde für die 21.000
Beschäftigten der Österreichischen Energieversorgungsunternehmen
(EVU) wurde am 2. Februar abermals ohne Ergebnis abgebrochen. Bereits
einen Tag zuvor beschlossen rund 8.500 Beschäftigte und ihre
BetriebsrätInnen bei regionalen Betriebsversammlungen in allen
Bundesländern konkrete Durchsetzungsmaßnahmen. "Die Zeichen stehen
auf Sturm. Das Angebot der Arbeitgeber ist weder fair noch entspricht
es den wirtschaftlichen Erfolgen. Die Beschäftigten sind nicht bereit
für die Eigentümer zu sparen. Daher werden die Gewerkschaften die
Streikfreigabe einholen", sagen die beiden Verhandler Karl Proyer
(GPA-djp) und Manfred Anderle (PRO-GE).++++
Das Angebot der Arbeitgeber beinhaltet eine Erhöhung der
kollektivvertraglichen Mindestgehälter und Mindestlöhne um 3,6
Prozent sowie eine Erhöhung der Ist-Gehälter und Ist-Löhne um 3,6
Prozent, plus eine Einmalzahlung in der Höhe von 200 Euro. Ebenso
wurde ein Alternativ-Angebot vorgestellt, dass die Beschäftigten
aufgrund unterschiedlicher Lohn- und Gehaltsstrukruren lediglich
auseinanderdividiert.
"Die Alternative ist kein gangbarer Weg sondern führt zur
Zweiklassengesellschaft in den Unternehmen. Und von sozial ausgewogen
kann bei den Arbeitgeberangeboten nicht die Rede sein. In Summe
entspricht das zurzeit vorliegende Angebot weiterhin nicht den Lohn-
und Gehaltsabschlüssen vergleichbarer Branchen und bedeutet weiterhin
einen Kaufkraftverlust", betonen Proyer und Anderle.
Ein weiterer Verhandlungstermin wurde vorerst nicht vereinbart. Die
Gewerkschaften werden daher in den nächsten Tagen die Streikfreigabe
vom ÖGB einholen. Sollte sich am Verhalten der Arbeitgeber nichts
ändern, so wird es am 14. Februar Kundgebungen der Beschäftigten der
Energiewirtschaft in Wien und Salzburg geben. Ab 15. Februar ist in
allen Unternehmen der heimischen Elektrizitätswirtschaft mit
Warnstreiks zu rechnen.
Rückfragehinweis:
~
GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 05 0301-21511
Mobil: 05 0301-61511
E-Mail: martin.panholzer@gpa-djp.at
http://www.gpa-djp.at

PRO-GE Öffentlichkeitsarbeit
Mathias Beer
Tel.: 01 53 444 69035
Mobil: 0664 6145 920
E-Mail: mathias.beer@proge.at
http://www.proge.at

 
   
kanonkus


RE: Alle anderen Gewerkschaften verhandeln besser als die arbeitgeberfreundliche GdG, 04.02.2012 11:25


Industrie/Gewerkschaften/Wirtschaftskammer/Kollektivverträge

2012-02-03 / 13:36:50 / ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund

Höhere Löhne- und Gehälter für die Beschäftigten in der Papier- und Pappe verarbeitenden Industrie Österreichs (PPV)
Utl.: Plus 3,8 Prozent für KV-Mindestgehälter, plus 3,5 Prozent für
Ist-Gehälter =
Wien (OTS/ÖGB) - In der dritten Verhandlungsrunde, am 2. Februar
2012, einigten sich die Vertreter der Gewerkschaft der
Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und die
Vertreter des Fachverbandes der papierverarbeitenden Industrie auf
neue Löhne und Gehälter für die rund 9.500 Beschäftigten der Branche.
Die Löhne und Gehälter werden demnach mit 1. März 2012 wie folgt
erhöht:
Für die ArbeiterInnen
Erhöhung der KV-Mindestlöhne um 3,8 Prozent mit einer
Parallelverschiebung und einem Mindestbetrag von 62 Euro im Monat in
allen Lohnpositionen. Das bedeutet eine durchschnittliche Erhöhung
der Mindestlöhne von über 4 Prozent.
Für die Angestellten
Erhöhung der KV-Mindestgehälter um 3,8 Prozent und Erhöhung der
Ist-Gehälter um 3,5 Prozent.
Auch die Lehrlingsentschädigungen, der Nachtzuschlag und die
Schmutzzulage werden um 3,8 Prozent angehoben. Die Laufzeit der
Vereinbarungen beträgt 12 Monate.
"Das Ergebnis trägt der wirtschaftlichen Lage der Papier- und Pappe
verarbeitenden Industrie sowie der gestiegenen Inflation Rechnung und
sichert den Beschäftigten einen gerechten Anteil an den
Unternehmenserfolgen", fasst GPA-djp-Verhandlungsleiter Franz Bittner
zusammen.
Rückfragehinweis:
~
Litsa Kalaitzis
GPA-djp-Pressesprecherin
Tel.: 05 0301-21553
Mobil.:0676 817 111 553
Email: litsa.kalaitzis@gpa-djp.at
Internet: www.gpa-djp.at
~
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/143/aom
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0160 2012-02-03/13:36
031336 Feb 12

 
   
+duke99+


Gelehrter
103 Beiträge

RE: Alle anderen Gewerkschaften verhandeln besser als die arbeitgeberfreundliche GdG, 04.02.2012 18:04


Die Entwicklung ist nichts Neues und ich habe im Kollegenkreis schön des öfteren diese Problematik angesprochen. Leider ist es offenbar so, dass viele der Grundrechnungsarten nicht mächtig sind und mit "höheren mathematischen Berechnungen", wie Prozentrechnen, sowieso auf Kriegsfuß stehen. Jedenfalls summiert sich ein jährlicher Unterschied in den Abschlüssen von nur 0,5% im Laufe eines Berufslebens zu einer enormen Summe. In den letzten Jahren hat die GdG die schlechtesten Lohnabschlüsse aller Branchen verhandelt. Mittlerweile sind sogar die Beschäftigten der Reinigungsbranche, des Handels (bis jetzt immer traditionell mit den schlechtesten Lohnabschlüssen) und sogar Exoten wie Bedienstete von Bewachungsdiensten besser dran als wir. Zum Dank dafür dürfen wir uns noch in der Öffentlichkeit als Großverdiener und faules, parasitäres Pack bezeichnen lassen. Gewerkschafter und unser Dienstgeber sehen teilnahmslos zu und - es entsteht zumindest für mich der Eindruck - freuen sich insgeheim; erzeugt dieses falsche, negative Image in der Öffentlichkeit Druck auf die Bediensteten, der sich wiederum bei den nächsten Lohnverhandlungen in Form niedrigerer Abschlüsse zeigt. Getreu dem altbewährten, bis zur Bewußtlosigkeit ständig wiederholten Spruch: "Seid‘s froh, dass a Hock‘n hobts."
Interessantes Detail am Rande: Die Buslenker der privaten Unternehmen haben mittlerweile auch höhere Lohnabschlüsse vorzuweisen. Offenbar wird hier dem Umstand Rechnung getragen, dass wir ja mit viel besser ausgestatteten und moderneren Arbeitsgeräten und wesentlich besseren, stressfreieren Arbeitsbedingungen konfrontiert sind.
Dies war sarkastisch gemeint, falls es hier im Forum jemanden gibt, der die vorangestellte Aussage ernsthaft für bare Münze genommen hat.
Kleiner Nachtrag: bei einem Unterschied von nur 0,5% bei den Lohnabschlüssen summiert sich der Unterschied nach 40 Jahren überschlagsmäßig gerechnet auf ca. 1000 € im Monat. Man muss sich diesen Umstand einmal richtig bewusst machen. Das bedeutet, dass Angestellte der Reinigungsbranche uns gehaltsmäßig in etwa 25-30 Jahren bereits eingeholt haben, trotz des Umstandes, dass sie jetzt noch weniger verdienen als wir.
Spätestens dann jedoch werden die Wiener Linien im Allgemeinen und die Gemeinde Wien im Besonderen händeringend Personal suchen, da sich zu solchen Hungerlöhnen niemand mehr finden wird, wenn ich in jeder anderen Branche bereits mehr verdienen kann.
Das ist keine Fiktion, sondern einfach nur eine Fortschreibung von mathematischen Rechenoperationen.




Geändert von +duke99+ am 4.Feb.2012 18:08
 
     
Gerhard Eder


RE: Alle anderen Gewerkschaften verhandeln besser als die arbeitgeberfreundliche GdG, 04.02.2012 19:31


Danke !!!
 
   
beinhart


 

RE: Alle anderen Gewerkschaften verhandeln besser als die arbeitgeberfreundliche GdG, 04.02.2012 19:46


Hallo !
Ich habe von einer junge Flugbegleiterin gehört , dass sie mehr Verdient als bei den Billigfluglinien .
jetzt Prüft eine Beratungsfirma unser Löhne und man will neue Besoldungsschema erstellen .
Wie es immer schon war Hohe Einstiegsgehälter und am Ende Abflachend .
Mir fällt immer mehr auf , das zu uns Maturanten , bestens Ausgebildete Menschen , welche früher Hohe Gehälter hatten jetzt zu uns kommen . Was ist mit der Wirtschaft los ?? Handwerklich Ausgebildete haben bei uns keine Chance mehr .
 
   
Gerhard Eder


RE: Alle anderen Gewerkschaften verhandeln besser als die arbeitgeberfreundliche GdG, 04.02.2012 19:57


zu viele "gebildete" Menschen. Das ist ja der Schmäh mit den "zuwenig Facharbeiter" Je mehr Facharbeiter, desto geringer das Einkommen. Das bedeutet, dass der "Facharbeiter" auch sogenannte niedere Dienste verrichten muss.
Ich kenne garantiert mehr als 100 Facharbeiter die in ihrem Beruf nicht mehr arbeiten, weil sie dort einfach zu wenig verdienen.
 
   
+duke99+


Gelehrter
103 Beiträge

RE: Alle anderen Gewerkschaften verhandeln besser als die arbeitgeberfreundliche GdG, 05.02.2012 14:48


@beinhart
Das mit der besseren Besoldung bei den WL mag vielleicht für eine kurze Zeitspanne am Anfang eines Berufslebens in Einzelfällen stimmen, auf Sicht eines ganzen Berufslebens gesehen wird ein Facharbeiter oder Absolvent einer ‘FH oder Collegs bei der Bezahlung und den Aufstiegschancen fast immer die Nase vorne haben. Um auf die Matura zurückzukommen ist es heute so, dass aufgrund der mittlerweile inflationären Tendenz, dass fast jeder ein Gymnasium mit dem entsprechenden Maturazeugnis abschließt, dieses dadurch an Wert verloren hat, da die Auswahl unter den Schülern mit Matura-Abschluss größer geworden ist und die wenigen Firmen (Banken, Gemeinde etc), bei denen man nur mit Matura eine Berufslaufbahn beginnen kann, aus dem Vollen schöpfen können und somit logischerweise nur die Besten nehmen. Dass hier die Mehrheit der Absolventen auf der Strecke bleiben muss, darf nicht verwundern, da das Arbeitsplatzangebot begrenzt ist. Die meisten von den Absolventen ohne Arbeitsplatz wollen keinen Handwerksberuf ergreifen und versuchen in Dienstleistungsberufen Fuß zu fassen.
Ein weiterer Grund ist vielleicht darin zu suchen, dass in Handwerksberufen nicht nur niedrigere Anfangsgehälter warten, sondern dies meist auch Tätigkeiten sind, die oft mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden sind oder bei denen man sich "schmutzig" machen muss. Dazu sind aber heutzutage immer weniger Menschen bereit.
A’ la longue sind hier aber die Verdienst- und Aufstiegschancen besser, wie ich anhand meines Freundes- und Bekanntenkreises in der Regel feststellen konnte.
Bei uns können zwar auch "Höhere Dienste" angestrebt werden, mit dem Paradoxon, dass zumindest für den Zeitraum einiger Jahre der Verdienst deutlich geringer, als z. B. im Fahrdienst, ist.
Der vermeintliche Vorteil für junge Menschen mit gerade abgeschlossener Ausbildung eines höheren Anfangsgehaltes kristallisiert sich im Laufe von vielen Jahren als Nachteil heraus, da die Gehaltssteigerungen im Öffentl. Dienst in Zeiten überbordender Budgetdefizite, Sparpakete und Garantien für von der Staatspleite bedrohte EU-Mitgliedsländer wahrscheinlich auf ewig unter der realen Inflationsrate und auch zumeist unter allen anderen Branchen liegen werden. Es stellt sich auch nicht die Frage, ob die Biennien abgeschafft werden, sondern nur noch ab welchem Zeitpunkt.
Zukunftsperspektive für junge Menschen bei den WL? Tut mir leid, kann ich beim besten Willen nicht mehr erkennen.


Geändert von +duke99+ am 6.Feb.2012 13:34
 
     
kanonkus


RE: Alle anderen Gewerkschaften verhandeln besser als die arbeitgeberfreundliche GdG, 08.02.2012 14:00


Alle verhandeln besser ! !


KV-Finance: GPA-djp-Heinzl: "Wir sind für alle Eventualitäten gut vorbereitet"
Utl.: Mehr als 10.000 Beschäftigte beschließen weitere Maßnahmen, nächste Verhandlung morgen, 9. Februar =


Wien (OTS/ÖGB) - Mehr als 10.000 Beschäftigte der Finance-Branche
beschlossen bei Betriebsversammlungen flächendeckend in ganz
Österreich in der vergangenen Woche weitere betriebsrätliche und
gewerkschaftliche Maßnahmen, sollte es auch bei den morgigen
KV-Verhandlungen zu keinem akzeptablen Angebot der Arbeitgeber
kommen. "Die Beschäftigten fühlen sich von ihren Arbeitgebern trotz
engagierter Arbeit in der Kälte stehen gelassen. Wir haben daher die
nötigen Vorbereitungen getroffen, um ihnen gegebenenfalls
entsprechendes Gehör zu verschaffen", so Wolfgang Heinzl,
GPA-djp-Verhandlungsleiter und Betriebsratsvorsitzender der Bank
Austria, zur Stimmung bei den Versammlungen. ++++
Trotz mancher Einschüchterungsversuche seitens der Arbeitgeber
stellten sich mehr als 10.000 Beschäftigte hinter die Forderungen
ihres Verhandlungsteams und beschlossen mit überwältigender Mehrheit
weitere betriebsrätliche und gewerkschaftliche Maßnahmen. Sollte die
morgige Kollektivvertragsrunde ebenfalls scheitern, wird als nächster
Schritt unter allen Angestellten eine Befragung bzw. Urabstimmung
über die weitere Vorgangsweise abgehalten.
Dass es die Arbeitgeber bei zwei Verhandlungsrunden nicht einmal der
Mühe wert fanden, ein Angebot zu legen, wird von den
Finance-Beschäftigten als Affront empfunden. "Das ist nicht die
Sozialpartnerschaft, wie wir sie kennen. Ich hoffe, dass es bei der
morgigen Runde ein vernünftiges Angebot gibt, über das wir verhandeln
können. Wenn nicht, sind wir für alle Eventualitäten gut
vorbereitet", so Wolfgang Heinzl.
"Uns wurde bei den Versammlungen vergangene Woche auch berichtet,
dass Beschäftigte angewiesen wurden, sich für die Teilnahme an der
Versammlung aus dem Zeiterfassungssystem auszuloggen. Deshalb möchte
ich noch einmal festhalten, dass die Teilnahme an
Betriebsversammlungen in Österreich verbrieftes Recht ist und als
Arbeitszeit gilt", so Heinzl abschließend.
Die Verhandlungen werden morgen Nachmittag, 9. Februar, fortgesetzt.
Rückfragehinweis:
~
GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Elisabeth Schnallinger
Tel.: 05 0301-21386
Mobil: 05 0301-61386
E-Mail: elisabeth.schnallinger@gpa-djp.at
http://www.gpa-djp.at
~
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0046 2012-02-08/09:41
080941 Feb 12
NGB0001 0287


 
 
   
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